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Was bedeutet OC sowohl auf dem Computer als auch in sozialen Medien?


Im Internet findet man an verschiedenen Stellen die Abkürzung „OC“. In den sozialen Medien und in Online-Shops bedeutet die gleiche Abkürzung aber unterschiedliche Dinge. Hier erfahrt ihr, was „OC“ bedeutet.

Netzkultur

In Online-Foren wie Reddit oder auf sozialen Plattformen wie Twitter und Instagram liest man häufiger das Akronym „OC“ wahlweise in Klammern oder als Hashtag. Auch in Online-Shops findet man die Abkürzung „OC“ bei der Typenbezeichnung von Grafikkarten oder in der Beschreibung von Mainboards und RAM.

Was bedeutet „OC“ in sozialen Medien?

Wenn ihr in der Video- oder Bildbeschreibung die Abkürzung „OC“ findet, möchte die Person damit klar machen, dass es sich bei dem Post um eigene Inhalte oder von ihr bearbeitetes Material handelt. „OC“ steht dabei für „Original Content“, also übersetzt: „Originalinhalt“.

Ihr könnt mit der Abkürzung somit selbst geschossene Fotos, ein eigenes Video oder von euch bearbeitete Bilder und Memes kennzeichnen. Oder ihr sucht explizit nach „OC“, um die Flut an Reposts zu umgehen.

Alternativ kann sie in der Künstler-Szene auf sozialen Medien auch für „Original Character“ stehen. Das heißt, dass die gezeichnete (oder beschriebene) Figur eine eigene Schöpfung ist. Dabei kann der erfundene Charakter trotzdem einem bekannten Franchise angehören oder an einem bestimmten Zeichenstil angelehnt sein.

Was heißt „OC“ bei PC-Komponenten?

Bei PC-Komponenten steht „OC“ für „Overclock“, auf Deutsch somit die „Übertaktung“. Also Hardware, die außerhalb der Standard- beziehungsweise Basiswerte betrieben wird, um eine höhere Leistung zu erzielen.

Gerade bei Grafikkarten wird die Abkürzung „OC“ auch zu Werbezwecken genutzt. Mit einer vom Werk aus stabil übertakteten Karte, möchte man die Konkurrenz überflügeln und sich vom Standard absetzen.

Bei Mainboards und Arbeitsspeicher (RAM) ist es hingegen oft ein wichtiges Zeichen der Kompatibilität. Die Speicherhersteller bieten häufig RAM-Riegel an, die von den Standardspezifikationen der „JEDEC Solid State Technology Association“ abweichen. Aktuell liegt hier der Maximalwert der Taktrate bei DDR4-RAM bei 3.200 MHz und bei DDR3-RAM bei 2.133 MHz – alles was diese Taktrate überschreitet muss als „OC“ gekennzeichnet werden.

Ob eurer Mainboard ein passendes Speicherprofil (XMP, D.O.C.P.) anbietet, könnt ihr auf der Herstellerseite oder im Handbuch nachlesen. Hier findet ihr dann unter den unterstützten Standards beispielsweise eine Angabe wie „DDR4-3600(OC)“, was bedeutet, dass auch RAM-Riegel mit einer Taktrate von 3.600 MHz unterstützt werden sollten, wenn dies im UEFI korrekt eingestellt wurde.

Unterstützt euer Mainboard die höhere Taktrate nicht, sollte der Arbeitsspeicher aber trotzdem funktionieren. Dieser läuft dann jedoch unabhängig seiner Spezifikationen auf der höchsten Taktrate, die das Mainboard ohne Übertaktung unterstützt. Ist das also beispielsweise 2.666 MHz, läuft euer für 3.600 MHz ausgelegter Speicher dann nur auf dieser Taktrate.

Zweitsprache Netzjargon: Was bedeuten diese Chat-Abkürzungen?

VIDEO: Soziale Netzwerke: Fluch oder Segen? | DW Deutsch
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Author: Alexandra Johnson

Last Updated: 1704473522

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